Region Hannover/Maik Przyklenk
Immobilienmarktbericht Hannover:

Wie Transparenz und Kooperation den Standort stärken

Seit über 20 Jahren ist der Immobilienmarktbericht der Region Hannover ein bundesweit beachtetes Erfolgsmodell – als zentrale Informationsquelle für Investor*innen, Projektentwickler*innen und Makler*innen und als Vorbild für die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Immobilienwirtschaft. Was 2003 als Pionierprojekt begann, hat sich zum unverzichtbaren Kompass für den Standort entwickelt: mit über 30 Partner*innen aus der Branche, hoher Datenqualität und neutraler Analyse. Der Bericht trägt maßgeblich dazu bei, dass Hannover als „Königin der B-Städte“ gilt: stabil, vielseitig und mit klaren Wachstumsperspektiven.

Einzigartiges Modell: Stadt und Umland als starke Einheit

Die Region Hannover setzt seit ihrer Gründung 2001 auf kooperative Stadt-Umland-Entwicklung – ein Prinzip, das auch den Immobilienmarktbericht prägt. Während andere Metropolen oft im Wettbewerb zwischen Kernstadt und Peripherie stehen, arbeitet Hannover mit abgestimmten Strategien in Bereichen wie Verkehr, Wirtschaftsförderung oder Gesundheitsversorgung.
„Die Idee war von Anfang an, dass die Stadt und die 20 umliegenden Kommunen Hand in Hand arbeiten – nicht gegeneinander“, erklärt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent Region Hannover.
Diese Kultur der Zusammenarbeit statt Konkurrenzdenken war die Basis für den Bericht. 2003 stand Hannover als Immobilienstandort kaum im Fokus. Die Wirtschaftsförderung erkannte hier eine Chance: „Wir wollten das Informationsdefizit schließen und Hannover als attraktiven Standort sichtbar machen – auf Augenhöhe mit den Top-7-Immobilienmärkten Deutschlands“, so Vesna Meyer, Geschäftsführerin von Angermann Hannover. 

Von Skepsis zu Vertrauen: Eine Erfolgsgeschichte

Anfangs herrschte Skepsis: Dass konkurrierende Immobilienunternehmen gemeinsam Daten teilen, war ungewöhnlich. „Am Anfang mussten die Partner*innen lernen, mehr zu geben als zu nehmen“, erinnert sich Mattias Böhle, seinerzeit Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung der Region Hannover und Initiator des Projekts. 
Doch mit der Zeit wuchs das Vertrauen. Heute ist die Zusammenarbeit reibungslos – weil alle verstanden haben: „Gemeinsam sind wir stärker als die Summe unserer Teile“, sagt Vesna Meyer. „Die Diskussionen sind sachlich, die Daten verlässlich – und das Netzwerk ist ein echter Mehrwert.“

 

Region Hannover/Maik Przyklenk

Neutralität und Qualität: Die Säulen des Erfolgs

Die Glaubwürdigkeit des Berichts basiert auf drei Prinzipien:
 

  1. Unabhängige Erstellung durch die Wirtschaftsförderung.
  2. Standardisierte Methodik für bundesweite Vergleichbarkeit – geprüft von der bulwiengesa AG als externer Gutachterin.
  3. Keine Schönfärberei: Der Bericht zeigt Stärken und Risiken auf, besonders in unsicheren Marktphasen.
     

„Es bringt nichts, eigene Indikatoren zu erfinden. Wir wollen, dass unser Bericht bundesweit vergleichbar ist“, betont Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. „Die bundesweiten Vergleiche helfen uns, Hannovers Position realistisch einzuordnen – ob im Büro-, Logistik- oder Wohnungsmarkt“, ergänzt Sven Carstensen (bulwiengesa).
 

Mehr als ein Bericht: Ein lebendiges Ökosystem

Der Immobilienmarktbericht ist längst mehr als eine statische Publikation:
 

  • Digitale Formate mit interaktiven Grafiken und Echtzeit-Daten.
  • Jährliche Präsentation mit mehreren hundert Gästen – das Haupt-Event der hannoverschen Immobilienbranche.
  • Quartalsweise Stammtische der Landeshauptstadt und andere Netzwerkverantaltungen der Partner für Austausch und Netzwerkbildung.
  • Öffentliche Gewerbeimmobiliendatenbank mit kostenlosen Marktinformationen für alle Akteur*innen.
     

„Wir bieten Plattformen für den Austausch“, sagt Behice Tasli (Ansiedlungsberaterin, Wirtschaftsförderung Region Hannover). „Wer eine Logistikfläche oder ein Büro sucht, findet in der Datenbank aktuelle Angebote – und kann direkt mit den Partner*innen Kontakt aufnehmen.“

Hannover als „Königin der B-Städte“: Warum der Standort überzeugt

Die Entwicklung der letzten 20 Jahre zeigt: Hannover ist ein resilienter und attraktiver Immobilienstandort – ohne die Boom-und-Bust-Zyklen anderer Städte. 

Die Stärken: 

  • starker öffentlicher Sektor (Landeshauptstadt mit stabiler Nachfrage durch Behörden und Institutionen).
  • Wirtschaftliche Vielfalt (von Automotive-Zulieferer*innen über Logistik-A-Standorte bis zu Technologie- und Dienstleistungsfirmen).
  • Lebensqualität & Infrastruktur (gute Anbindung, bezahlbarer Wohnraum im Vergleich zu A-Städten, hohe Aufenthaltsqualität).
     

„Hannover wird oft als ‚Königin der B-Städte‘ bezeichnet – zu Recht. Wir performen konstant gut, ohne Extreme“, sagt Dr. Kai Ingwersen, Wirtschaftsförderung, der vor kurzem die Projektleitung übernommen hat. „Der Bericht zeigt diese Stärken datenbasiert und ohne Beschönigung.“
 

Vorbild für andere – und doch unverwechselbar

Mittlerweile orientieren sich andere Regionen an Hannovers Modell. Doch zwei Faktoren machen den Bericht einzigartig:
 

  1. Detailtiefe & Methodik: Kein anderer regionaler Marktbericht in Deutschland bietet eine so umfassende Datengrundlage – von Mietpreisentwicklungen über Leerstandsquoten bis zu Prognosen.
  2. Kultur der Zusammenarbeit: Dass über 30 konkurrierende Unternehmen seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten, ist kein Selbstläufer.
     

„Hier wird kein Ego bedient – es geht um den Standort, nicht um Einzelinteressen“, sagt Vesna Meyer. 
 

Die klare Rollenverteilung macht es möglich:

  • Die Wirtschaftsförderung gibt das Corporate Design und die redaktionelle Linie vor.
  • bulwiengesa übernimmt Auswertung und Analyse.
  • Die Partner*innen liefern Daten und Markteinblicke.
     

„Bis 2010 wurden die Beteiligten nicht einmal namentlich genannt – heute stehen sie im Impressum, aber der Bericht bleibt sachlich und standortfokussiert“, erklärt Hilmar Engel, der das Projekt bei der Region zwischen 2011 und 2025 leitete. 
 

Fazit: Transparenz als Wettbewerbsvorteil

Der Immobilienmarktbericht Hannover ist mehr als eine Datensammlung – er ist ein Erfolgsmodell für Kooperation, Neutralität und Markttransparenz. In volatilen Zeiten bietet er verlässliche Orientierung für:
 

  • Investor*innen, die fundierte Entscheidungen treffen wollen,
  • Projektentwickler*innen, die Marktchancen erkennen müssen,
  • die Region, die ihre Standortpolitik datengestützt ausrichtet.
     

Dass das Projekt seit über 20 Jahren besteht – und heute mehr als 30 Partner*innen vereint – beweist:
„Kooperation lohnt sich. Am Anfang stand die Idee, ein Informationsdefizit zu schließen. Heute ist der Bericht ein Aushängeschild für Hannover als Immobilienstandort“, Ulf-Birger Franz zusammen. Und mit dem 25-jährigen Jubiläum der Region Hannover 2026 steht fest: Diese Erfolgsgeschichte wird weitergeschrieben.

Vesna Meyer, Geschäftsführerin Angermann Hannover

„Was den Hannover-Bericht so besonders macht? Dass hier konkurrierende Unternehmen vertrauensvoll zusammenarbeiten – nicht nur beim Datenaustausch, sondern als echte Community. Wir tauschen uns nicht nur über Zahlen aus, sondern vernetzen uns und stärken so den gesamten Standort. Diese Offenheit und dieses Wir-Gefühl sind bundesweit einzigartig – und machen Hannover für uns alle noch attraktiver.“

Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover (Perspektive Standortpolitik)

Region Hannover/Maik Przyklenk

„Der Immobilienmarktbericht ist für uns ein wichtiges Instrument, um die Entwicklung des Standortes Hannover zu beobachten und zu gestalten. Uns geht es um Transparenz und das Aufzeigen von Perspektiven. Die offene Datengrundlage reduziert Unsicherheiten und hilft Investoren, zielgerichtet in der Region zu investieren. Die Erstellung durch ein Netzwerk von über 30 Marktteilnehmer*innen zeigt, wie eng und vertrauensvoll die Zusammenarbeit in Hannover ist. Der Bericht dokumentiert auch Hannovers Resilienz: Gerade in Krisenzeiten zeigt er, dass Hannover ein sicherer Hafen ist.“

Julia Kümper, Teamleitung Region Hannover Wirtschaftsförderung (Perspektive Standortmarketing)

Region Hannover/Janko Woltersmann

„Der Immobilienmarktbericht ist für uns ein Leuchtturmprojekt der Standortkommunikation. Er liefert nicht nur Fakten, sondern erzählt eine überzeugende Geschichte: Hannover als stabiler, transparenter und innovativer Immobilienstandort. Die klare Aufbereitung und digitale Verfügbarkeit machen ihn zum perfekten Content für alle Kanäle – von der Website über Social Media bis zur Pressearbeit. Vor allem die dynamischen Grafiken und Vergleichsdaten sorgen für Aufmerksamkeit und stärken unser Image als moderne Wirtschaftsregion.“

Behice Tasli, Ansiedlungsberaterin bei der Region Hannover Wirtschaftsförderung (Perspektive Ansiedlungsberatung)

Region Hannover/Janko Woltersmann

„Als Ansiedlungsberaterin ist der Immobilienmarktbericht mein tägliches Arbeitsinstrument. Unternehmen, die nach Hannover kommen – für Büros, Logistik oder Produktion –, brauchen harte Fakten zu Mietpreisen, Flächenpotenzialen und Marktlage.
Der Bericht liefert mir aktuelle, regionale Daten aus einer Hand – von der Innenstadt bis ins Umland. Das spart Zeit und schafft Vertrauen bei Investor*innen. Besonders hilfreich sind die Prognosen und bundesweiten Vergleiche, mit denen ich Hannovers Stärken evidenzbasiert vermitteln kann. Ohne ihn müsste ich Daten mühsam zusammensuchen – hier habe ich sie neutral und verlässlich.“

Das macht Hannovers Marktbericht aus

Alle Vorteile auf einen Blick:

Aspekt: Standardisierte Daten - Nutzen: Methodik vergleichbar mit Top-7-Städten – echte Benchmarks möglich.

Aspekt: Unabhängige Gutachter - Nutzen: bulwiengesa sorgt für Objektivität – keine Schönfärberei, realistische Einschätzung.

Aspekt: Tiefe Regionalanalyse - Nutzen: Berücksichtigt ganze Metropolregion (Stadt und Umland).

Aspekt: Digitale Aufbereitung - Nutzen: Interaktive Grafiken und Echtzeit-Daten – einer der modernsten Berichte Deutschlands

 

www.immobilienmarktbericht-hannover.de