Sale-and-Lease-Back von Immobilien
Sale-and-Lease-Back etabliert sich im Immobiliensektor zunehmend als attraktive Finanzierungsalternative. Bei dieser asset-basierten Finanzierungsform verkauft ein Unternehmen seine Immobilie an einen Investor und mietet sie anschließend langfristig zurück. Auf diese Weise kann das Unternehmen in der Immobilie gebundenes Kapital freisetzen, seine Abhängigkeit von einer klassischen Bankfinanzierung reduzieren und den Standort weiterhin operativ nutzen.
Die Finanzierungsform ist insbesondere für Unternehmen interessant, die sich in einer Wachstums-, Umstrukturierungs- oder Restrukturierungsphase befinden und kurzfristig Liquidität für Investitionen, operative Zwecke oder die Entlastung ihrer Bilanz benötigen. Besonders relevant kann Sale-and-Lease-Back für Eigentümer von Gewerbe-, Produktions- oder Logistikimmobilien sein.
Für Investoren ist das Sale-and-Lease-Back-Modell ebenfalls eine attraktive Anlageoption. Es bietet planbare, langfristige und vertraglich abgesicherte Cashflows. Durch das fortbestehende Eigeninteresse des bisherigen Eigentümers, der die Immobilie als Mieter weiter nutzt, bietet das Modell zudem eine hohe Standort- und Mietersicherheit. Darüber hinaus können Triple-Net-Mietverträge den Bewirtschaftungsaufwand für den Eigentümer deutlich begrenzen.
Zentrale Aspekte im Überblick
- Liquiditätsbeschaffung aus dem eigenen Immobilienvermögen
- Möglichkeit der weiteren Nutzung der Immobilie am bisherigen Standort
- Mögliche Verbesserung bilanzbezogener Kennzahlen, abhängig von Vertragsgestaltung und Rechnungslegung
- Potenzielle Verbesserung der Rentabilität durch die strukturierte Verwendung der freigesetzten Liquidität
- Planbare Mietzahlungen, die je nach individueller steuerlicher Einordnung grundsätzlich als betrieblicher Aufwand berücksichtigt werden können
- Individuelle und transparente Vertragsgestaltung
Ob Sale-and-Lease-Back für ein Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation, dem Wert und der Nutzung der Immobilie sowie der langfristigen Tragfähigkeit der Mietzahlungen ab. „Für Unternehmen mit betriebsnotwendigen Immobilien und einem konkreten Liquiditätsbedarf kann Sale-and-Lease-Back eine interessante Alternative zur klassischen Finanzierung darstellen. Inwiefern das Modell im konkreten Fall eine geeignete Option ist, lässt sich im Rahmen einer individuellen Analyse der Unternehmens- und Immobiliensituation klären“, sagt Maximilian Pfaffinger MRICS.
Immobilieneigentümer und Investoren, die an einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion interessiert sind, können sich unverbindlich an die Angermann Investment Advisory AG wenden.
Kontakt:
Maximilian Pfaffinger MRICS
+49 (0) 40 349 14-132
maximilian.pfaffinger@angermann.de