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Oaklins mit starkem Track Record im Sektor Medizintechnik

Das Healthcare Team von Oaklins blickt auf eine Reihe erfolgreicher Abschlüsse in jüngster Zeit zurück. In den zurückliegenden zwölf Monaten wurden mehr als 20 Transaktionen im Medizintechniksektor erfolgreich beraten und dabei ein kumuliertes Transaktionsvolumen von mehr als 3 Milliarden US-Dollar generiert.

In Deutschland konnten unsere Sektor-Experten gleich mehrere erfolgreiche Transaktionen vermelden. Im November 2017 wurde die Unternehmensnachfolge der Gründer der Vascotube GmbH geregelt. Vascotube ist ein Hersteller von Präzisionsrohren aus Nitinol, welche zu künstlichen Herzklappen und Stents weiterverarbeitet werden. Das Unternehmen ist weltweiter Qualitätsführer und beliefert alle namhaften Premiumhersteller. Im ersten Quartal 2018 folgte der Unternehmensverkauf der Acutronic Medical Systems AG, einem internationalen Innovationsführer im Bereich der hochkritischen Beatmung von Säuglingen sowie die Nachfolgeregelung der MIM Medizinische Instrumente & Monitoring GmbH, einem Premium-Zulieferer von Komponenten, Software und Sensortechnik im Bereich der Beatmung.

Auf internationaler Ebene wurden darüber hinaus mehr als 20 weitere MedTech-Transaktionen beraten. Darunter die Gesellschafter der Fysicon B.V. (Geräte und Software für bildgebende Verfahren, Niederlande), Ambry Genetics Inc. (Anbieter von Diagnostiktests, USA), Vitreq B.V. (Chirurgische Instrumente im Bereich Augenheilkunde, Niederlande), Palex Medical SA (führender Krankenhausfachhändler, Spanien) und Zenith Hygiene Group plc (Hersteller von Infektionsprävention, Großbritannien).

Auch für die kommenden zwölf Monate erwartet Oaklins zahlreiche Transaktionen im deutschen Medizintechniksektor. Christian Jellentrup, Leiter der Healthcare Industry Group Germany: „Die Medizintechnikindustrie ist in Deutschland traditionell mittelständisch geprägt, viele Familienunternehmen sind bereits in der dritten oder vierten Generation sehr erfolgreich und haben die Herausforderungen der letzten Jahrzehnte – zum Beispiel die Internationalisierung oder steigenden Kostendruck aus dem Gesundheitswesen (DRG, Krankenhausprivatisierung und Einkaufsgemeinschaften) – aus eigener Kraft gemeistert. Aktuell stehen besonders Mittelständler erneut vor einer großen Herausforderung: Die europäische Medical Device Regulation (MDR) erhöht die Zulassungsanforderungen und -kosten speziell für Medizinprodukte der Klassen IIa, IIb und III zum Teil drastisch. Zudem ist bereits heute absehbar, dass mit dem Geltungsbeginn im Mai 2020 nicht ausreichend Benannte Stellen akkreditiert sein werden, um die Nachfrage nach MDR-konformen Zulassungen bewältigen zu können – ein weiteres Innovationshemmnis am Standort Deutschland. In diesem Punkt sehen wir in den kommenden Jahren einen zusätzlichen Haupttreiber für eine zunehmende Veräußerungsbereitschaft mittelständischer Unternehmer/innen. Die Nachfrage nach Unternehmensbeteiligungen ist ungebrochen hoch und dürfte sich bei einer Abschwächung der Konjunktur noch verstärken. Medizintechnik gilt als sicherer Hafen.“